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S. LiMolekulares Farming – Produktion rekombin
Molekulares Farming ist die Produktion von hochwertigen Proteinen in gentechnisch veränderten Pflanzen im Industriemaßstab, insbesondere von solchen Proteinen, die als Diagnostika, als Therapeutika oder zur Prophylaxe von Krankheiten dienen. Die Entwicklung dieses Verfahrens hat vor knapp 20 Jahren begonnen. 1986 wurde das menschliche Wachstumshormon erfolgreich in Pflanzen exprimiert. Drei Jahre später folgte die Expression des ersten Antikörpers in Tabak. 1992 gelang schließlich die Produktion eines Impfstoffs in Pflanzen, nämlich des Hepatitis-B-Virus-Oberflächenantigens. Zurzeit befassen sich weltweit ungefähr hundert kleine Firmen und Forschungsorganisationen mit dem molekularen Farming. Zwei rekombinante Proteine aus Pflanzen befinden sich in der Phase II der klinischen Prüfung, nämlich ein Antikörper gegen das Anheftungsprotein des Kariesbakteriums Streptococcus mutans und das Verdauungsenzym humane gastrische Lipase.
20.06.2004, 16:00 Uhr
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