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AMK: Fehlende Hib-Komponente bei Impfung
Wie Lieferengpässe zu Fehlapplikationen führen können
Die
Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) informiert aktuell über
das Risiko einer Fehlapplikation des Impfstoffs Infanrix-IPV + Hib von GlaxoSmithKline. Zwar beschreibt der Bericht einen einzelnen Fall, in dem bei
Zwillingen versehentlich vergessen wurde, das Haemophilus-influenzae-Typ-b(Hib)-Antigen
zu verimpfen. Jedoch scheint es Parallelen zu ähnlichen Fehlapplikationen zu
geben, sodass die AMK nun um die besondere Aufmerksamkeit der Apotheken bittet.
Stuttgart – 14.08.2019, 07:00 Uhr

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My life bringt Senioren-Ratgeber
Kein
halbes Jahr ist es her, dass Noweda und Burda im Rahmen des „Zukunftspakts
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Nun will die Kooperation das Lese-Sortiment erweitern. Ab Januar 2020 können
Apotheken einen speziellen my-life-Senioren-Ratgeber an ihre Kunden abgeben.
Auch ein Diabetes-Ratgeber und ein Kindermagazin stehen bereits in den Startlöchern.
Warum weltweit vereinzelt undichte Impfspritzen auf dem Markt sind
Warum ruft
Glaxo Smith Kline seine undichten Impfspritzen nicht zurück? Das Paul-Ehrlich-Institut
lieferte vergangenen Mittwoch in der Süddeutschen Zeitung hierzu eine Erklärung:
Eine Marktrücknahme wäre mit dem Risiko einer eingeschränkten Versorgung
mit zahlreichen Impfstoffen verbunden. DAZ.online wollte es genauer
wissen und hat mit GSK und PEI gesprochen. Neu ist, dass es sich um ein
weltweites und Chargen-übergreifendes Problem handelt. Zudem könnten Handhabungsfehler zur Undichtigkeit führen.
Falsch dosiert, verwechselt und fehleranfällig
Apotheker
sind fit im Prozentrechnen, trotzdem sorgen manche Dosisangaben auf
Arzneimittelpackungen regelmäßig für Verwirrung – wenn nicht schon in der
Apotheke oder beim Arzt, dann zu Hause beim Patienten. Das
BfArM berichtet in der März-Ausgabe des „Bulletins zur
Arzneimittelsicherheit“ von Medikationsfehlern aus der Praxis. Dabei zeigt
sich, dass sogar gängige Fiebersäfte fehleranfällig sind.
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