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Apokix-Umfrage
Engpässe, Retaxationen und Beratung sind die Top-Themen der Apotheker
Lieferengpässe bleiben 2020 das Top-Thema in deutschen Apotheken. Doch auch Retaxationen, Beratungsqualität und Bürokratieabbau sind für die Pharmazeuten weiterhin höchst relevant. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Apokix-Umfrage des Instituts für Handelsforschung Köln. Wie in den Vorjahren waren die Teilnehmer zum Jahresende erneut aufgerufen, Gesundheitspolitiker und die Standesvertretung zu benoten – beide kamen auf einen bescheidenen Schulnotenschnitt von 4,8.
Wie es 2019 aufgehört hat, geht es im neuen Jahr weiter: Lieferengpässe sind für 81 Prozent der im vergangenen Dezember befragten knapp 200 befragten Apothekenleiterinnen und -leiter ein Thema mit hoher Relevanz. Sie stehen an der Spitze der Top-10-Themen und Aufgabe für 2020. An zweiter Stelle folgt mit 77 Prozent die Vermeidung von Retaxationen. Platz drei der wichtigen Themen nimmt die „Beratungsqualität meiner Apotheke“ ein (76 Prozent), gefolgt vom „Bürokratieabbau im Apothekenalltag“ (74 Prozent). Jeweils rund zwei Drittel der Umfrageteilnehmer halten das Rx-Versandverbot, das Apothekenhonorar und das E-Rezept für ein Topthema 2020.
Nicht in die Top-Ten geschafft haben es Themen, die mit jüngeren Gesetzesänderungen im Zusammenhang stehen: So ist etwa der Ausbau der Botendienste nur für 24 Prozent von hoher Relevanz. Nur 14 Prozent sagen dies über die Teilnahme an Modellprojekten zu Grippeschutzimpfungen in der Apotheke.
Im Schnitt ein „befriedigend“ fürs Apothekenjahr 2019
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden auch gefragt, wie sie ihr persönliches Apothekenjahr 2019 bewerten – und was sie 2020 erwarten. Das Ergebnis für 2019 ist eine durchschnittliche Note 3. Wobei es für 41 Prozent der Befragten befriedigend verlief, für 32 Prozent gut oder sehr gut, aber für 27 Prozent nur ausreichend, mangelhaft und ungenügend. Deutlich negativer werden die Aussichten für 2020 eingeschätzt: Nur 17 Prozent der Apokix-Teilnehmer schauen positiv oder sehr positiv ins neue Jahr, aber 38 Prozent negativ oder sehr negativ, knapp die Hälfte gibt „neutral“ an.
1 Kommentar
und noch
von Karl Friedrich Müller am 13.01.2020 um 10:01 Uhr
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