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Eltern nicht stigmatisieren!
Vier Szenarien für die Kinderimpfung zwischen fünf und elf Jahren
Sie sind, was Corona angeht, gut informiert und halten sich stets aktuell? Wissenschaftlichen Ratschlägen messen Sie viel Wert bei und möchten diese möglichst befolgen, mit der aktuellen STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung für Kinder zwischen fünf und elf Jahren tun Sie sich aber schwer? Am vergangenen Donnerstag versuchte ein Experte in der Bundespressekonferenz anhand von vier Szenarien, Eltern in diesem Fall die Entscheidung zu erleichtern.
Stuttgart – 17.12.2021, 15:45 Uhr

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Chargenprüfung ist kein Freifahrtschein
Seit dem gestrigen Donnerstag steht Apotheken im Verbändeportal ein Tool zur Verfügung, mit dem sich überprüfen lässt, ob und wann die Chargen in zur Erstellung von Impfzertifikaten vorgelegten Impfpässen verimpft wurden. Das soll helfen, Fälschungen zu identifizieren. Lässt sich eine Charge nicht verifizieren, muss das aber nicht zwingend dazu führen, dass das Zertifikat verweigert wird.
Sollte Omikron die Impfentscheidung bei Kindern beeinflussen?
Seit Beginn der Corona-Pandemie war noch nie etwas sicher. Doch angesichts der neuen Variante Omikron blicken wir noch mehr Ungewissheit entgegen. Seit nun auch Kinder zwischen fünf und elf Jahren mit dem mRNA-Impfstoff von Biontech geimpft werden können, müssen Eltern viele Faktoren abwägen, wenn sie eigenverantwortlich entscheiden wollen, ob sie ihre Kinder impfen lassen oder nicht. Denn eine klare allgemeine Impfempfehlung gibt es für diese Altersgruppe bei gesunden Kindern noch nicht.
Die beste FFP2-Maske für Kinder laut Stiftung Warentest – eine Erwachsenenmaske?
Laut STIKO ist nun auch für Fünf- bis Elfjährige eine COVID-19-Impfung mit dem mRNA-Impfstoff von Biontech zu empfehlen. Speziell, wenn diese Kinder Vorerkrankungen haben. Aber auch bei gesunden Kindern ist eine Impfung möglich, wenn der individuelle Wunsch besteht. Nicht geimpften Kindern bleibt neben dem „Nestschutz“ durch die Impfung der Erwachsenen als Individualschutz nur das Tragen von Masken. Die Stiftung Warentest hat jetzt „FFP2-Kindermasken“ für sechs- bis zwölfjährige Schulkinder in den Blick genommen – doch das Angebot ist noch immer stark eingeschränkt.
COVID-19-Impfstoffe gegen Omikron nicht nutzlos
Omikron verringert die Wirksamkeit der Impfantikörper, eine Boosterimpfung wirkt sich positiv aus, darauf deuten Daten der Virologin Prof. Sandra Ciesek. Eine Anpassung der Impfstoffe ist sinnvoll, doch auch die derzeitigen Impfungen sind nicht nutzlos, denn: Antikörper sind nicht alles.
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