Feuilleton

Himmel und Hölle liegen nah beieinander

Ein Blick auf die Schattenseiten der Medizin und Pharmazie

Skandale schaffen Empörung und Abscheu, rufen nach Aufklärung und Strafe. Sie sind ein gesellschaftliches Phänomen ersten Ranges und eng an Massenmedien gebunden. Ohne deren Recherchen, ohne deren Kritik lässt sich kaum von einem Skandal sprechen. So verwerflich solche Fälle auch sind, so nah Nutzen und Schaden, „Himmel“ und „Hölle“ oft beieinander liegen – sie können heilsam und lehrreich sein. Strengere Vorschriften sind denkbar, mehr Kontrollen, ein geschärftes Bewusstsein. Der Medizinhistoriker Robert Jütte sagte dazu: „Es braucht handfeste Skandale, um in der Medizin Normen zu entwickeln oder sie ins Gedächtnis zurückzurufen.“ Skandale ignorieren und verletzen Normen, meist juristische, oft auch moralische. | Von Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt

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