Arzneimittel und Therapie

Radioiod-Therapie nach Schilddrüsenentfernung auf dem Prüfstand

Verzicht auf nuklearmedizinische Karzinom-Nachbehandlung möglich

Die Schilddrüse ist ein Segen für unseren Hormonhaushalt, entwickelt sich manchmal aber auch zu einem Fluch. Allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 2400 Patienten neu an Schilddrüsenkrebs (Struma maligna). Bei fast 90% handelt es sich um differenzierte Formen des Schilddrüsenkarzinoms. Je früher diese Form erkannt und operiert wird, umso besser ist die Prognose. In der Praxis werden Betroffene laut Leitlinie nach dem operativen Entfernen der Schilddrüse nuklearmedizinisch mit Radioiod weiterbehandelt. Die Notwendigkeit einer Radioiod-Therapie wird aber infrage gestellt.

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