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Falscher Wirkstoff, falsche Dosis
NOAK: Medikationsfehler oft schuld an Komplikationen
Untersuchungen zufolge ließen sich viele unerwünschte Wirkungen
der direkten oralen Antikoagulanzien vermeiden, weil sie die Folge von
Medikationsfehlern sind: Zu den häufigsten
gehören die Auswahl des falschen, also eines für den Patienten ungeeigneten, Wirkstoffs
und eine fehlerhafte Dosierung.
Stuttgart – 08.11.2018, 13:00 Uhr

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Wichtige Mitteilungen
Bei künstlichen Herzklappen: Rivaroxaban unterliegt im Vergleich mit Clopidogrel
Vorsicht bei Patienten mit künstlichen Herzklappen: Seit
vergangenem Dienstag informiert die Firma Bayer in einem Rote-Hand-Brief über
den Anstieg von Gesamtmortalität sowie Thromboembolie- und Blutungsereignissen
im Rahmen einer Phase-III-Studie. Die betroffenen Patienten hatten in der
Studie Rivaroxaban im Vergleich mit einer plättchenhemmerbasierten Strategie erhalten.
Eine vorläufige Analyse der Daten führte nun zum Abbruch der Studie.
Rivaroxaban bei koronarer Herzkrankheit und Schaufensterkrankheit zugelassen
Verkaufsschlager Xarelto®
erhält in Europa eine neue Indikation: Und zwar ist 2,5 Milligramm Rivaroxaban
in Kombination mit ASS zur Prävention kardiovaskulärer Ereignisse bei koronarer
Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit zugelassen. Die Indikationsvielfalt
bei den Gerinnungshemmern birgt auch Verwechslungsgefahr. Apotheker sollten
daher bei unklaren Antikoagulations-Verordnungen lieber einmal zu viel als
einmal zu wenig Rücksprache mit dem Arzt
halten.
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