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Cochrane-Analyse
HPV-Impfung: zwei Dosen so wirksam wie drei
HPV-Impfungen schützen vor Gebärmutterhalskrebs. Dabei scheinen zwei Impfdosen ähnlich wirksam hinsichtlich der Immunantwort zu sein wie ein Drei-Dosen-Impfschema. Gibt es auch Unterschiede, ob mit einem neunfachen HPV-Impfstoff (Gardasil 9) oder einem vierfachen (Gardasil) geimpft wird? Antwort auf diese Frage bringt ein aktueller Cochrane-Review.
Stuttgart – 09.12.2019, 12:00 Uhr

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HPV-Impfstoffmangel: Mädchen bevorzugen
Die primäre Zielgruppe für eine Impfung gegen Humane Papillomaviren und somit zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs sollten weiterhin neun- bis 14-jährige Mädchen sein, bevor diese sexuell aktiv werden. Daran erinnert die Weltgesundheitsorganisation WHO. Sie sorgt sich, da HPV-Impfstoffe wohl weltweit immer wieder knapp sind, dass die Engpässe Impfprogramme, gerade in Ländern mit hoher Gebärmutterhalskrebs-Prävalenz, ausbremsen. Ein Pausieren der geschlechterübergreifenden Impfempfehlung könnte vorübergehend für Entspannung sorgen.
HPV-Impfung wirkt – je früher, desto besser
Die routinemäßige Impfung gegen Humane Papillomaviren
verringert die Gefahr für Gebärmutterhalskrebs und für andere Erkrankungen der
Zervix. Das zeigt eine Studie an 138.692 Frauen in Schottland, die jüngst im
British Medical Journal veröffentlicht wurde. Zervikale intraepitheliale Neoplasien (CIN) reduzierten sich bei HPV-geimpften Mädchen um 89 Prozent im Vergleich zu Ungeimpften. Die Wissenschaftler sprechen von einer „virtuellen Ausrottung“ von HPV 16 und 18 – doch verlagert sich die Krankheitslast dann auf andere HPV-Subtypen?
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