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Prisma
Herzinfarktrate: Im Winter am höchsten
Dies brachte eine Auswertung der Sterbedaten des Statistischen Bundesamtes an den Tag. So starben im Januar und Dezember 1996 jeweils über 8000 Menschen an den Folgen eines Herzinfarktes. Bis zur Jahresmitte sank die Quote dann um 26 Prozent bis auf 6072 Opfer im August. Anschließend stieg die Zahl der tödlichen Infarkte bis zum Winter wieder gleichmäßig an. Die Daten für 1997 zeigen das gleiche Bild: Im Winter lag die Infarktrate rund 20 Prozent über dem Jahresdurchschnitt. Hauptgrund für die jahreszeitlichen Schwankungen ist wahrscheinlich das Cholesterin. Leipziger Wissenschaftler haben herausgefunden, dass auch der Cholesterinspiegel im Winter besonders hoch ist. Er liegt im Schnitt fünf Prozent über dem Durchschnittswert im Sommer. ige
Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden 1998
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